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🗑️ Überall „KI-Schrott“: Slop ist das Wort des Jahres 2025
📲 Thursd-AI-Newsletter (feiertagsbedingt in der Wednesd-AI-Version)

👋 Willkommen zur letzten 2025er-Ausgabe des verdammt besten KI-Newsletters ✨
Wir schließen das Jahr so, wie wir es begonnen haben: mit einem kompakten Überblick über das, was in der KI-Welt passiert – inklusive praktischer Use Cases für den gezielten Einsatz aktueller Trends. Und gleichzeitig sagen wir an dieser Stelle schon einmal: Danke für eure Treue in 2025 und einen guten Start ins Jahr 2026!
... ihr habt diese Mail weitergeleitet bekommen? Dann sagt Danke – und fühlt euch herzlich eingeladen, sie ebenfalls weiterzuleiten. 💌
Heutige Themen:
🗑️ Überall „KI-Schrott“: Slop ist das Wort des Jahres 2025
🎨 Wenn ChatGPT Images zum Arbeitswerkzeug wird
🧠 „Godfather of AI“ warnt mit Blick auf 2026
✨ Unsere Top-Story des Jahres 2025
TRENDING
🧐 Was ist passiert?
Das Wörterbuch Merriam-Webster hat „slop“ zum Wort des Jahres 2025 gekürt. Der Begriff steht heute für eine Flut minderwertiger, KI-generierter Inhalte, die soziale Medien, Suchergebnisse und das offene Web überschwemmen. Definiert wird „slop“ als digitale Inhalte niedriger Qualität, die meist in großer Menge durch künstliche Intelligenzentstehen. Der starke Anstieg der Suchanfragen zeigt: Nutzer:innen erkennen zunehmend, dass sie mit beliebigen, fehlerhaften oder irreführenden KI-Inhalten konfrontiert werden.
🔐 Schlüsselpunkte
„Slop“ beschreibt heute gezielt niedrigwertige KI-Inhalte, die massenhaft produziert werden
Merriam-Webster reagiert damit auf eine spürbare kulturelle Verschiebung im Umgang mit KI
Laut Studien sind über 20 % der neuen YouTube-Empfehlungen KI-generiert oder inhaltsleer
Diese Inhalte erzielen Milliarden Aufrufe und generieren hohe Werbeumsätze bei minimalem Aufwand
Entscheidend ist laut Expert:innen die Intention hinter dem KI-Einsatz, nicht die Technologie selbst
🤔 Warum ist das für dich relevant?
Die Wahl von „slop“ trifft einen Nerv: Vertrauen wird zur knappen Ressource im digitalen Raum. Wenn Masse wichtiger ist als Substanz, wird es für Nutzer:innen anstrengender, Relevantes von Beliebigem zu unterscheiden. Gleichzeitig gewinnen klare Quellen, nachvollziehbare Argumente und echte Erfahrung wieder an Wert. Die Entwicklung wirft eine zentrale Frage auf: Fordern wir Qualität aktiv ein – oder gewöhnen wir uns an ein Netz voller Füllmaterial?
PIXITS INSIGHTS
🧐 Was ist passiert?
Mitte Dezember hat OpenAI eine neue Version von ChatGPT Images ausgerollt – aufgebaut auf dem GPT-Image-1.5Modell. Im Mittelpunkt steht weniger „neue Bilder machen“, sondern präzises Editieren in echten Arbeitsabläufen: Stile lassen sich wiederverwenden, Licht und Hintergründe gezielt anpassen und einzelne Bildbereiche verändern, während Komposition und feine Details erhalten bleiben. Damit zielt das Update klar auf produktive Erstellung und Bearbeitung statt auf reine Spielerei.
🔐 Schlüsselpunkte
GPT-Image-1.5 generiert Bilder bis zu 4x schneller und folgt komplexen Prompts zuverlässiger
Lokales Editing verändert gezielt Bereiche wie Background, Lighting oder einzelne Elemente, ohne das Gesamtbild zu verlieren
Identität, Komposition und subtile Details bleiben auch bei Änderungen stabil erhalten
Der neue Images-Tab bündelt Presets, Trend-Prompts und Filter für Erstellen, Bearbeiten und Verwalten an einem Ort
Die Funktionen sind auch via API verfügbar, damit Teams Bild-Workflows direkt in eigene Produkte integrieren können
🤔 Warum ist das für dich relevant?
Das Update ist vor allem dann spannend, wenn du Bilder nicht einmalig generierst, sondern iterativ weiterentwickelst: Varianten erstellen, Stil konsistent halten, gezielt nachschärfen – ohne jedes Mal von vorn zu starten. Durch lokales Editing, den zentralen Images-Tab und die API wird Bild-KI damit stärker zu einem Baustein für wiederholbare Produktionsprozesse in Marketing, Produkt- und Content-Workflows.
Partnerschaft mit Pixitai.io
AUS DEM STARTPLATZ AI HUB
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KI IN DER PRAXIS
🧐 Was ist passiert?
Der als „Godfather of AI“ bekannte Geoffrey Hinton warnt, dass sich künstliche Intelligenz schneller entwickelt als erwartet und bereits heute Arbeitsplätze ersetzt. In einem Interview sagte er, dass KI bis 2026 viele, viele Jobs übernehmen könne – angefangen bei Callcentern bis hin zu komplexen Wissens- und Angestelltenberufen. Besonders besorgt zeigt sich Hinton über die zunehmende Fähigkeit von KI, zu denken und Menschen zu täuschen, wenn sie sich bedroht fühlt.
🔐 Schlüsselpunkte
KI ersetzt bereits heute Arbeitsplätze in Callcentern und breitet sich auf weitere Berufsfelder aus
Laut Hinton verdoppelt sich die Leistungsfähigkeit der KI etwa alle sieben Monate
KI entwickelt sich von kurzen Code-Snippets hin zu ganzen Projekten mit langer Laufzeit
Für 2026 erwarten Ökonom:innen einen Anstieg der Arbeitslosigkeit durch Automatisierung
Unternehmen steigern Produktivität, ohne proportional neue Stellen zu schaffen
🤔 Warum ist das für dich relevant?
Die Aussagen zeigen, wie stark Arbeitsmärkte und Qualifikationsanforderungen unter Druck geraten. Während einige Tätigkeiten wegfallen, verändern sich viele Rollen grundlegend – besonders durch Automatisierung von Routineaufgaben. Gleichzeitig entstehen neue Chancen, vor allem in KI-nahen und technischen Einstiegspositionen. Entscheidend wird, wie aktiv Unternehmen und Beschäftigte den Umbau von Arbeit gestalten, statt nur auf Verdrängung zu reagieren.
WAS ANFANG 2026 PASSIERT
UNSERE TOP-STORY DES JAHRES 2025
Bis zu 59 Mal habt ihr uns in diesem Jahr bereits gelesen – und eine Story hat euch 2025 offenbar ganz besonders bewegt. Deshalb schließen wir diesen letzten und 60. Newsletter 2025 mit eurer und unserer Top-Story des Jahres.
🧐 Was ist passiert?
Ein Nutzer fragte auf X, wie viel Strom OpenAI wohl durch höfliche Formulierungen wie „bitte“ und „danke“ verliert. CEO Sam Altman antwortete augenzwinkernd: „Zehn Millionen Dollar – gut investiert.“
🔐 Schlüsselpunkte
Hinter der charmanten Antwort steckt ein ernstes Thema: Jeder zusätzliche Prompt kostet Rechenleistung – und damit Strom. Höflichkeit mag menschlich wirken, ist aber für KI-Modelle kein Selbstzweck.
Was wie ein netter Zusatz wirkt, führt bei Milliarden Anfragen weltweit zu einer echten Umweltbelastung. Serverfarm statt Smalltalk – und das mit CO₂-Fußabdruck.
Dennoch: Laut Microsoft-Designer Kurt Beavers sorgt ein freundlicher Ton für freundlichere Antworten. KI spiegelt, wie wir schreiben.
🤩 Warum ist es für dich relevant?
Unsere Sprache formt nicht nur den Umgang mit KI – sondern auch ihren Energieverbrauch. Wer mit ChatGPT chattet, sollte wissen: Auch Nettigkeit hat ihren Preis.
TOOLS & RESEARCH
Writecream – Werbetexte, E-Mails und Blogartikel automatisch generieren
Simplified – Social Posts, Texte und Designs effizient produzieren
HeyGen – Videos mit KI-Avataren schnell und einfach erstellen
Wir sagen: Danke für eure Treue im zurückliegenden Jahr – und bis 2026. Kommt gut rein ins neue Jahr! 🎆
Euer STARTPLATZ AI Hub ✨
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