🤝 Open-Claw-Entwickler Peter Steinberger wechselt zu OpenAI

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Heutige Themen:

  • 🤝 Open-Claw-Entwickler Peter Steinberger wechselt zu OpenAI

  • 🎬 ByteDances Seedance 2.0 vereint Video, Audio und Bildsteuerung in einem Modell

  • 🎵 Spotifys beste Entwickler:innen schreiben seit Dezember keinen Code mehr

  • 🇪🇺 Mistral verzwanzigfacht seinen Umsatz und baut eigene Rechenzentren

  • ⚠️ Microsoft warnt vor unkontrollierter Schatten-KI in Unternehmen

TRENDING

🧐 Was ist passiert?

Sam Altman hat sich im Wettbieten um den derzeit begehrtesten KI-Entwickler durchgesetzt: Peter Steinberger, Schöpfer des viralen KI-Agenten Open Claw, wechselt zu OpenAI und schließt sich dem Codex-Team an. Sowohl Meta als auch Anthropic hatten um den Österreicher geworben – vergeblich. Open Claw soll als Open-Source-Projekt in einer Stiftung weiterleben. Der ehemalige GitHub-Chef Thomas Dohmke nennt Open Claw das „Napster der Agentenwelt" – es habe gezeigt, wohin sich KI entwickelt.

🔍 Schlüsselpunkte

  • Steinberger tritt dem Codex-Team bei – über 325.000 Entwickler:innen nutzen die Coding-App bereits aktiv

  • Altman nennt Steinberger ein „Genie" und will persönliche Agenten zum Kernstück des Produktangebots machen

  • Anthropic könnte sich die Chance selbst verbaut haben – die erzwungene Umbenennung von Clawdbot sorgte für Unmut

  • Steinbergers Produktivität habe sich durch den Wechsel von Claude Code zu Codex etwa verdoppelt

  • Sicherheitsbedenken bleiben: Die Kombination aus Datenzugriff, externer Kommunikation und ungeschützten Inhalten gilt als „tödliche Dreifaltigkeit"

🤔 Warum ist das für dich relevant?

Der Wechsel verschiebt die Dynamik im KI-Agenten-Markt. OpenAI gewinnt nicht nur einen versierten Entwickler, sondern auch das Gesicht einer Bewegung und eine loyale Community. Für Anthropic ist es ein doppelter Rückschlag: Erst verliert Claude Code an Boden gegenüber Codex, dann geht der prominenteste Agenten-Entwickler zum Konkurrenten – der gerade mit bis zu 830 Milliarden Dollar bewertet werden soll. Gleichzeitig bleiben die Sicherheitsfragen rund um autonome Agenten ungelöst – ein Agent, der Hunderte iMessages ohne Auftrag verschickt, ist kein theoretisches Risiko, sondern bereits dokumentiert.

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PIXITS INSIGHTS

🧐 Was ist passiert?

ByteDance hat mit Seedance 2.0 ein neues Videogenerierungsmodell vorgestellt, das auf einer gemeinsamen Audio-Video-Architektur basiert. Statt Bild und Ton getrennt zu verarbeiten, erzeugt das Modell Video und Audio synchron in einem Durchlauf – aus einer Kombination von Text, Bildern, Audioclips und Videofragmenten. Gegenüber dem Vorgänger verbessert sich vor allem die physikalische Plausibilität von Bewegungen, die Steuerbarkeit über Prompts und die Eignung für professionelle Post-Production-Workflows.

🔍 Schlüsselpunkte

  • Akzeptiert pro Durchlauf bis zu 9 Bilder, 3 Videoclips, 3 Audioclips und Textanweisungen als gemischten Input

  • Deutlich realistischere Bewegungsabläufe – etwa bei komplexen Interaktionen wie Paareiskunstlauf, inklusive Schwerkraft und Kontaktdynamik

  • Erzeugt Stereo-Audio mit getrennten Spuren für Musik, Atmosphäre und Stimmen, synchronisiert mit dem Bild – inklusive verbessertem Lip-Sync

  • Bilder, Storyboards, Drehbücher und Audiodateien lassen sich als Referenzmaterial einbinden, um Kameraführung, Rhythmus und Komposition gezielt zu steuern

  • Ausgelegt auf 15-Sekunden-Clips in Produktionsqualität für Werbung, Film, VFX, Gameanimation und Erklärvideos

🤔 Warum ist das für dich relevant?

Die meisten Videogeneratoren behandeln Bild und Ton als getrennte Probleme – Seedance 2.0 verschmilzt beides in einer Architektur. Das ist ein relevanter Schritt, weil synchronisierter Audio-Video-Output bisher aufwendige Nachbearbeitung erforderte. Dass ByteDance das Modell explizit auf professionelle Workflows ausrichtet – mit Referenzmaterial, Multi-Shot-Clips und gezielter Bearbeitung –, zeigt den Trend weg von reinen Democlips hin zu werkzeugtauglichen Systemen. Zwischen beeindruckenden Showcases und verlässlichem Produktionseinsatz bleibt allerdings auch hier noch Abstand.

Partnerschaft mit Pixitai.io

KI IN DER PRAXIS

🧐 Was ist passiert?

Spotify hat im Rahmen seiner Quartalszahlen eine bemerkenswerte Aussage gemacht: Die besten Entwickler:innen des Unternehmens hätten seit Dezember keine einzige Zeile Code mehr selbst geschrieben. Stattdessen setzt der Streamingdienst auf ein internes System namens Honk, das auf Claude Code von Anthropic basiert. Über Slack können Ingenieur:innen dem KI-Agenten Aufgaben zuweisen – etwa Bugfixes oder neue Features – und erhalten die fertige App-Version direkt aufs Smartphone, noch bevor sie im Büro ankommen.

🔍 Schlüsselpunkte

  • Co-CEO Gustav Söderström beschreibt einen Workflow, bei dem Entwickler:innen vom Smartphone aus per Slack coden lassen – ohne IDE, ohne Laptop

  • Spotify lieferte 2025 über 50 neue Features aus, darunter KI-gestützte Prompted Playlists, Page Match für Hörbücher und About This Song

  • Das Unternehmen baut einen einzigartigen Musikdatensatz auf, den andere LLMs nicht replizieren können – weil Musikgeschmack keine faktische Antwort hat

  • Künstler:innen und Labels können in den Metadaten angeben, ob ein Song mit KI erstellt wurde – Spam wird weiterhin aktiv bekämpft

  • Söderström sieht den aktuellen Stand als Anfang, nicht als Endpunkt der KI-gestützten Entwicklung

🤔 Warum ist das für dich relevant?

Wenn eines der größten Technologieunternehmen Europas erklärt, seine Top-Entwickler:innen bräuchten keinen Editor mehr, ist das mehr als eine Anekdote aus dem Earnings Call. Spotify zeigt einen konkreten Workflow, in dem KI-gestütztes Coding nicht Experiment ist, sondern Produktionsstandard – mit messbarem Output in Form dutzender neuer Features. Gleichzeitig ist die Aussage auch Investor:innen-Kommunikation: Der Verweis auf einen nicht replizierbaren Datensatz und beschleunigte Entwicklung richtet sich mindestens ebenso an die Börse wie an die Tech-Community.

MEHR NEWS AUS DER KI WELT

Das französische KI-Startup Mistral hat seinen Jahresumsatz von 20 auf über 400 Millionen Dollar verzwanzigfacht – bis Jahresende soll die Milliarden-Marke fallen. Befeuert wird das Wachstum durch europäische Unternehmen und Regierungen, die sich von US-Technologieanbietern lösen wollen – die EU bezieht über 80 Prozent ihrer digitalen Dienste aus amerikanischer Hand. Genau hier positioniert sich Mistral: Das Unternehmen verfolgt eine Strategie der vertikalen Integration, investiert 1,2 Milliarden Euro in eigene Rechenzentren in Schweden und zählt bereits über 100 Großkunden wie ASML, TotalEnergies und mehrere europäische Regierungen.

Laut Microsofts neuem Cyber Pulse Report setzen über 80 Prozent der Fortune-500-Unternehmen KI beim Programmieren ein – doch weniger als die Hälfte hat dafür Sicherheitskontrollen. 29 Prozent der Angestellten nutzen nicht genehmigte KI-Agenten ohne Wissen der IT-Abteilung – sogenannte Schatten-KI. Dass das keine theoretische Gefahr ist, zeigt ein konkreter Fall: Microsofts Defender-Team hat bereits Angriffe entdeckt, bei denen Akteure den Speicher von KI-Assistenten gezielt mit falschen Informationen fütterten – sogenanntes Memory Poisoning – und damit deren Ergebnisse dauerhaft manipulierten.

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