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🇩🇪 SAP wettet eine Milliarde auf das Tabellen-GPT aus Freiburg
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Hier erfahrt ihr kompakt, was in der KI-Welt passiert – inklusive praktischer Use Cases für den gezielten Einsatz aktueller Trends.
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Heutige Themen:
🇩🇪 SAP wettet eine Milliarde auf das Tabellen-GPT aus Freiburg
🇫🇷 Mistral Medium 3.5 bringt Coding-Agenten in die Cloud
🎭 Keine Oscars für KI-Schauspieler
🏦 OpenAI und Anthropic holen die Wall Street an Bord
TRENDING
🧐 Was ist passiert?
SAP hat den Freiburger KI-Spezialisten Prior Labs übernommen und kündigt eine Investition von über einer Milliarde Euro in den nächsten vier Jahren an. Das Ende 2024 gegründete Start-up entwickelt Tabular Foundation Models – Basismodelle, die auf Datensätze in Tabellenform spezialisiert sind. Parallel kauft SAP den Data-Lakehouse-Anbieter Dremio; vor wenigen Wochen war bereits der Datenmanagement-Spezialist Reltio angekündigt worden. Mit den drei Übernahmen baut der Dax-Konzern die technische Grundlage für seine KI-Agenten-Strategie in Geschäftsanwendungen aus.
🔐 Schlüsselpunkte
Prior Labs entwickelt Tabular Foundation Models, die auf Geschäftsdaten Prognosen erstellen, ohne für jede Aufgabe neu trainiert zu werden
Der Kaufpreis liegt laut Branchenkreisen im mittleren dreistelligen Millionenbereich – das Ende 2024 gegründete Start-up hatte neun Millionen Euro Risikokapital eingesammelt
Frank Hutter, Gründer und Professor an der Universität Freiburg, soll mit großer Eigenständigkeit weiterforschen
Mit der Dremio-Übernahme sollen Daten direkt am Speicherort abgefragt werden – ohne Kopieren oder Umformatieren
SAP will die Technologie in seine Business Data Cloud integrieren – als Grundlage für autonome KI-Agenten
🤔 Warum ist das für dich relevant?
Während sich der KI-Markt auf Sprachmodelle und Coding-Agenten konzentriert, setzt SAP auf eine vergleichsweise unspektakuläre, aber für Unternehmen zentrale Lücke: Tabellendaten. Große Sprachmodelle tun sich mit Zahlen schwer, klassisches maschinelles Lernen muss für jede Aufgabe neu trainiert werden. Dass ein deutscher Dax-Konzern nun rund eine Milliarde Euro in ein Freiburger Forschungsteam steckt, ist ein deutliches Signal, dass Geschäftssoftware ohne eigene KI-Grundlage künftig schwer wettbewerbsfähig bleibt – ob die Strategie aufgeht, hängt allerdings stark von der Integrationsgeschwindigkeit ab.
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KI IN DER PRAXIS
🧐 Was ist passiert?
Mistral AI hat das neue Sprachmodell Medium 3.5 vorgestellt – mit 128 Milliarden Parametern, einem Kontextfenster von 256.000 Token und vier GPUs als Mindestanforderung im Selbst-Hosting. Das Modell vereint Instruktionsbefolgung, Reasoning und Coding in einem System; der Rechenaufwand fürs Reasoning lässt sich pro Anfrage konfigurieren. Parallel führt das Pariser Start-up Cloud-Sessions für seine Coding-Agenten ein und einen neuen Work Mode im KI-Assistenten Le Chat. Die Gewichte erscheinen unter modifizierter MIT-Lizenz auf Hugging Face.
🔐 Schlüsselpunkte
Die API-Preise liegen bei 1,50 Dollar pro Million Eingabe-Token und 7,50 Dollar pro Million Ausgabe-Token
Coding-Sessions laufen jetzt parallel in der Cloud und lassen sich aus lokalen CLI-Sessions per Teleport übernehmen
Jede Cloud-Session läuft in einer isolierten Sandbox und kann automatisch einen Pull-Request auf GitHub öffnen
Der neue Work Mode lässt Le Chat mehrere Tools parallel nutzen – etwa E-Mails, Kalender, Web-Recherche und Slack
Mistral nimmt 830 Millionen Dollar Kredit auf, um ein eigenes Rechenzentrum nahe Paris aufzubauen
🤔 Warum ist das für dich relevant?
Mistral spielt im Modell-Wettbewerb selten in der absoluten Spitze mit – setzt aber konsequent auf eine europäische Nische: Datensouveränität, niedrige API-Preise und Selbst-Hosting mit überschaubarer Hardware. Mit Medium 3.5 und den neuen Cloud-Coding-Agenten baut das Pariser Start-up sein Angebot deutlich aus, während die parallele Investition ins eigene Rechenzentrum zeigt, wie zentral Infrastrukturkontrolle im KI-Markt geworden ist. Wie sehr Unternehmen tatsächlich europäische Anbieter bevorzugen, bleibt offen – die Preisparität mit Konkurrenten wie DeepSeek-V4 macht die Entscheidung jedenfalls nicht leichter.
MEHR NEWS AUS DER KI WELT
Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences schließt KI-generierte Darsteller:innen ab der 99. Oscarverleihung im März 2027 von Schauspielpreisen aus. Im Wortlaut: Berücksichtigt werden nur Rollen, die nachweislich von Menschen mit deren Einverständnis gespielt wurden. Auch Drehbücher müssen von Personen verfasst sein. Für Aufsehen hatte zuletzt ein Trailer mit einer digitalen Version des verstorbenen Val Kilmer gesorgt. Zusätzlich erlaubt die Academy künftig Doppel-Nominierungen in einer Schauspielsparte und öffnet den Auslands-Oscar für Filme mit großen Festivalpreisen wie der Goldenen Palme.
OpenAI und Anthropic verbünden sich mit Wall-Street-Investoren, um ihre KI-Tools schneller in Unternehmen zu bringen. OpenAI hat über vier Milliarden Dollar für „The Deployment Company" eingesammelt – beteiligt sind unter anderem TPG und Brookfield; das neue Unternehmen wird mit zehn Milliarden Dollar bewertet. Anthropic plant parallel ein 1,5-Milliarden-Dollar-Joint-Venture mit Blackstone und Goldman Sachs, um die Integration von Claude in Geschäftsprozesse voranzutreiben. Beide Anbieter verzeichnen besonders hohe Nachfrage bei Coding-Tools und nehmen nun gezielt Finanzdienstleister und das Gesundheitswesen ins Visier.
WAS DIESE WOCHE PASSIERT
Upcoming events:
TOOL-TIPP
NotebookLM – Dokumente, PDFs und Videos in eine persönliche Wissensdatenbank verwandeln, inklusive der Erstellung von Podcasts, Präsentationen, Infografiken und vielem mehr.
Le Chat – Mistrals kostenloser KI-Assistent aus Europa: Websuche, Deep Research, Bildgenerierung und Code-Ausführung mit europäischem Datenschutz.
OpenClaw – Quelloffener KI-Assistent, der direkt auf dem eigenen Rechner läuft: Coding, Dateimanagement, Browser-Steuerung und Workflow-Automatisierung über eine einheitliche Oberfläche – kostenlos, MIT-lizenziert und mit Anbindung an verschiedene KI-Modelle.
Wir lesen täglich eure E-Mails, Kommentare und Umfrageantworten.
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